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Der Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit liegt in der Behandlung von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen, aber auch mit degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparates. Durchgeführt wird die Behandlung der Patienten in der rheumatologischen Ambulanz, in der Tagesklinik und bei Bedarf vollstationär innerhalb der Medizinischen Klinik III. Die Universitätsklinik ist Sitz des Rheumazentrums Rhein-Main und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft regionaler kooperativer Rheumazentren (gefördert durch BMG/BMBF). Zur Durchführung klinischer Studien existiert eine eigene Studienambulanz. Interdisziplinäre klinische Forschung (Arthritis psoriatica, Kollagenosen/Vaskulitiden) aber auch Grundlagenforschung erfolgt in enger Kooperation mit den Zentrum der Dermatologie.
Neben der Durchführung und Koordination klinischer Studien bis hin zur wissenschaftlichen Betreuung bei Zulassungsverfahren existiert ein Forschungslabor für experimentelle Rheumatologie. Der Schwerpunkt bildet hier die Arbeit an primärem Patientenmaterial (Blut, Gelenkpunktate, Synovialis-Zellkulturen) zur Untersuchung von Pathomechanismen, Einflüssen von Therapeutika und genetischen Dispositionen. Bei der Materialgewinnung existiert eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Rheumaorthopädie als operativem Fach. Insbesondere die Untersuchung von bei der Inflammation beteiligten Zytokinen mit dem Schwerpunkt IL-18, IL-10, IFNg, TNFa und anderen wurden etabliert. An größeren Patientenkollektiven (Schwerpunkt rheumatoide Arthritis) werden Polymorphismusanalysen durchgeführt. Untersucht werden weiter die Ursachen der chronischen Entzündungsanämie bei Patienten mit rheumatischen Erkrankungen und die molekularen Effekte einer Therapie mit Erythropoietin.
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