> |
Die Tätigkeitsschwerpunkte
der Klinik für Neurologie
umfassen die klinische Versorgung
eines breiten Spektrums neurologischer
Erkrankungen, die wissenschaftliche
Grundlagen- und Krankheitsforschung,
anwendungsnahe klinische Studien
und die Studierendenausbildung.
Ein klinischer Schwerpunkt ist
die Akutversorgung von Schlaganfallpatienten
auf unsere Stroke-Unit und der
Neurologischen Intensivstation.
Auf den Normalstationen und in
den Spezialambulanzen werden
Patienten mit einer Vielzahl
von neurologischen Krankheitsbildern
betreut (u.a. Zerebrale Gefäßerkrankungen,
Epilepsie, Neurologische Schlafmedizin,
Bewegungsstörungen, Demenz,
Periphere Neurologie, Schwindel
und Neuroophthalmologie, Multiple
Sklerose, Kopfschmerz).
In der Forschung pflegen wir
folgende Schwerpunkte: Bewegungsstörungen
(Parkinson, Ataxie, Dystonie, Tremor), insbesondere Evaluation
interventioneller Therapieverfahren (Sektion Neuromodulation) unter den
Aspekten Brain Imaging, Neurogenetik und Kinesiologie, Molekulare
Neurogenetik (Spinozerebelläre
Ataxie 2, Chorea Huntington,
Genetik der Schlaganfalles, Spastische
Paraplegie, Dystonie, M. Parkinson),
Epileptologie (funktionelle und
strukturelle MR-Bildgebung bei
Epilepsie, Pharmakologische Antiepileptika-Studien),
Kognitive Neurologie (u.a. mittels
funktioneller Magnetresonanztomografie),
Vaskuläre Neurologie (Atheroskleroseforschung,
molekulare Marker der Hirnischämie,
Pathophysiologie der zerebralen
Mikroangiopathien, Ultraschalldiagnostik,
MR-Techniken beim akuten Schlaganfall,
Tiermodelle zerebraler Ischämien),
Mechanismen der Plastizität
des menschlichen Motorkortex
(u.a. mittels transkranieller
Magnetstimulation, EEG, Neuropharmakologie).
Es besteht Erfahrung in der Planung
und Leitung GCP-konformer multizentrischer
Klinischer Studien (Investigator-Sponsored-Trials).
Eine Klinische Studie zur Prävention
der Post-Stroke-Depression wurde
vor kurzem abgeschlossen.
|