Zentrum der Pharmakologie -
Klinische Pharmakologie |
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Die Aufklärung der Mechanismen von Schmerz- und Entzündungsprozessen bildet den wesentlichen Arbeitsschwerpunkt des Institutes für Klinische Pharmakologie. Im Vordergrund stehen Targetmoleküle aus der Gruppe der Lipide wie Sphingolipide oder Cyclooxygenasen (COX), Stickstoffmonoxid (NO)-Synthasen oder Transkriptionsfaktoren (z.B. NF-kappaB) und deren pharmakologische Beeinflussung. Ziel ist es, die Grundlage für die Entwicklung neuer, selektiv angreifender Arzneimittel zu liefern. Die Untersuchung antikarzinogener Wirkungen von Analgetika trägt dazu bei, den Stellenwert von Analgetika in der Prophylaxe und Therapie von Tumorerkrankungen zu charakterisieren und für die Tumorentstehung relevante Signaltransduktionswege zu identifizieren. Im Rahmen der klinischen Prüfung von Arzneistoffen (Phase I - IV) werden pharmakokinetische und pharmakodynamische Studien zur Wirksamkeit und Unbedenklichkeit durchgeführt. Pharmakogenetische Untersuchungen sollen ferner Ursachen der variablen Wirksamkeit von Arzneimitteln hinterfragen. Unter Einsatz der Mikrodialysetechnik in Kombination mit hochsensitiven analytischen Methoden (HPLC, GC, LC/MS/MS) und moderner Bildgebung (fMRI) lassen sich bei Versuchstier, Proband oder Patient unter Einbeziehung mathematischer Modelle Aussagen über den Arzneistofftransport im Körper machen.
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Direktor
- Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger
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Expertisen
- Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger (Neurobiologie des Schmerzes und der Entzündung, „Lipid Signaling“)
- Prof. Dr. Sebastian Harder (Klinische Studien, Thrombozytenfunktion und Hämostase)
- Prof Dr. Jörn Lötsch (Klinische Studien, Pharmakokinetisch-pharmakodynamisches Modelling, Pharmakogenetik, fMRI)
- Prof. Dr. Rolf Nüsing (Pharmakologie der Prostanoide, Nephrologie)
- Prof. Dr. Irmgard Tegeder (Molekulare und tierexperimentelle Schmerzforschung)
- Prof Dr. Sabine Grösch (Zellbiologie, antikarzinogene Wirkungen von Analgetika)
- PD Dr. Ellen Niederberger (Molekularbiologie, neue Targets für die Schmerztherapie)
- PD Dr. Klaus Scholich (Molekularbiologie, neue Targets für die Schmerztherapie)
- Dr. Christian Brenneis (Calcium- und cAMP-Imaging, Molekularbiologie, neue Targets für die Schmerztherapie)
- Dr. Helmut Schmidt (Analytik, LC-MS/MS)
- Dr. Dr. Achim Schmidtko (Molekulare und tierexperimentelle Schmerzforschung, neue Targets für die Schmerztherapie)
- Dr. Susanne Schiffmann (Molekulare und tierexperimentelle MS-Forschung, neue Targets für die MS-therapie)
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