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In der Klinik für Nuklearmedizin wird neben allen gängigen nuklearmedizinischen Methoden in Diagnostik und Therapie eine große Anzahl von Spezialuntersuchungen durchgeführt.
Das Prinzip der nuklearmedizinischen Diagnostik liegt in der funktionellen Darstellung von Stoffwechselvorgängen bzw. molekularen Targets mittels radiomarkierter Trägersubstanzen (Tracer), die durch verschiedene Kamerasysteme registriert werden. Nuklearmedizinische Behandlungen sind zumeist selektive interne Radiotherapien, denen eine Kopplung von Tracern mit einem alpha- oder häufiger beta-Strahler zugrunde liegt.
Schwerpunkte der Klinik für Nuklearmedizin sind die Diagnostik onkologischer und neurologischer Erkrankungen. Hier bestehen enge Kooperationen zu den Medizinischen Kliniken, zum Zentrum für Chirurgie sowie zur Klinik für Neurologie und Klinik für Psychiatrie. Darüber hinaus nehmen Entzündungs- und kardiologische Krankheiten (z.B. Beeinträchtigung der sympathiko-adrenergen Funktion) einen hohen Stellenwert ein.
Therapeutische Kerngebiete umfassen vor allem die Schilddrüsenkrankheiten, Non-Hodgkin-Lymphome, Lebertumoren und die MIBG-Therapie unter HBO, vor allem bei Neuroblastomen und Phäochromozytomen.
Die Klinik für Nuklearmedizin verfügt über ein Heißlabor, ein Labor zur In vitro-Diagnostik, ein Zelllabor (Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie), verschiedene Kamerasysteme (SPECT, PET/CT) und einen Micro Imager zur hochauflösenden Autoradiographie (tierexperimentelle und humane Anwendungsgebiete).
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