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Das Kompetenznetzwerk
Rheuma ist eines von 17 Kompetenznetzwerken
in der Medizin, die vom BMBF
gefördert werden. Rheuma
gilt als eine der Volkskrankheiten
Nummer eins in Deutschland.
Nach Schätzungen sind rund
1,3 Millionen Menschen allein
von entzündlich bedingtem
Rheuma betroffen. Erkrankungen
der Gelenke stehen im Vordergrund
einer großen Zahl sehr
verschiedenartiger entzündlicher
Erkrankungen, die oft auch andere
Organe befallen. Das Kompetenznetzwerk
möchte den Betroffenen
die Fortschritte in Molekular-
und Zellbiologie, in Immunologie
und Medikamentenentwicklung
erschließen, um die oft
schwierige Diagnostik zu verbessern
und neue Therapieverfahren rascher
in die Praxis umzusetzen.
Mitglieder sind die rheumatologischen
Universitätskliniken in
Berlin, Düsseldorf, Erlangen,
Freiburg, Hannover und Lübeck/Bad
Bramstedt, das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum
(DRFZ) in Berlin sowie die Arbeitsgemeinschaft
Regionaler Kooperativer Rheumazentren
(25 Zentren mit über 110
Einrichtungen). Eines dieser
Zentren ist das Rheumazentrum
Rhein-Main (RZRM), dessen Mittelpunkt
und Sitz die Rheumatologie der
Frankfurter Universität
und dessen Sprecher
Prof. Dr. Joachim P.
Kaltwasser
ist.
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