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EICOSANOX


EICOSANOX (EICOSANOIDS AND NITRIC OXIDE): Mediatoren kardiovaskulärer, zerebraler und neoplastischer Erkrankungen.

 

 

Zusammen mit 13 führenden Europäischen Laboratorien auf dem Gebiet der Eicosanoid- und Stickstoffmonoxid (NO)- Forschung nehmen Prof. D. Steinhilber, Prof. J. Pfeilschifter und Prof. R. Busse von der Universität Frankfurt am 6. Europäischen Rahmenprogramm " LifeSciHealth" teil.


 

 

 

Die Eicosanoide und Stickstoffmonoxid (NO) sind Signalmoleküle, die in vielen physiologischen und pathophysiologischen Prozessen, einschließlich kardiovaskulärer, zerebraler und neoplastischer Erkrankungen, eine wichtige Rolle spielen. Diese Erkrankungen repräsentieren die Haupttodesursachen in Europa und stellen somit ein enormes gesundheitspolitisches Problem dar. Das Ziel des Projekt "EICOSANOX" ist es, die Wissensbasis über die genannten Signalmoleküle zu erweitern, um schließlich neue medizinische Angriffspunkte bzw. neue Therapeutika entwickeln zu können.
Hauptpunkte dieser Projekte sind:

  • Untersuchung der Schlüsselenzymen und -rezeptoren auf molekularer Ebene, um deren biochemische Eigenschaften, katalytische Mechanismen und Struktur-Aktivitäts-Beziehungen zu erfassen.
  • Studien zur funktionellen Genomik der Eicosanoid- und NO-Kaskaden um Genexpressionsprofile im gesunden und im pathologisch veränderten Kontext zu charakterisieren und damit neue potentielle Zielstrukturen für einen therapeutischen Angriff zu definieren.
  • Charakterisierung neuer Gene durch Methoden der Proteomik und strukturellen Genomik und mit Hilfe von Modellorganismen.
  • Zellbiologische Untersuchungen zur Genregulation, zur Inaktivierung von Genen, zu den beteiligten Signalsystemen und deren Vernetzung.
    Diese Informationen werden in Untersuchungen über die Pathomechanismen in Tiermodellen und im klinischen Rahmen einfließen.

Die Grundlagenforschung wird mit den anwendungsorientierten und klinischen Untersuchungen zusammenwirken, um neue Angriffspunkte für einen pharmakologischen Eingriff zu identifizieren sowie die Entwicklung neuer Arzneistoffe zu ermöglichen, um Patienten mit Herz-Kreislauf-, zerebralen und neoplastischen Erkrankungen behandeln zu können.



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