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Die
Eicosanoide und Stickstoffmonoxid
(NO) sind Signalmoleküle,
die in vielen physiologischen
und pathophysiologischen Prozessen,
einschließlich kardiovaskulärer,
zerebraler und neoplastischer
Erkrankungen, eine wichtige
Rolle spielen. Diese Erkrankungen
repräsentieren die Haupttodesursachen
in Europa und stellen somit
ein enormes gesundheitspolitisches
Problem dar. Das Ziel des Projekt
"EICOSANOX" ist es,
die Wissensbasis über die
genannten Signalmoleküle
zu erweitern, um schließlich
neue medizinische Angriffspunkte
bzw. neue Therapeutika entwickeln
zu können.
Hauptpunkte dieser Projekte
sind:
- Untersuchung der Schlüsselenzymen
und -rezeptoren auf molekularer
Ebene, um deren biochemische
Eigenschaften, katalytische
Mechanismen und Struktur-Aktivitäts-Beziehungen
zu erfassen.
- Studien zur funktionellen
Genomik der Eicosanoid- und
NO-Kaskaden um Genexpressionsprofile
im gesunden und im pathologisch
veränderten Kontext zu
charakterisieren und damit
neue potentielle Zielstrukturen
für einen therapeutischen
Angriff zu definieren.
- Charakterisierung neuer
Gene durch Methoden der Proteomik
und strukturellen Genomik
und mit Hilfe von Modellorganismen.
- Zellbiologische Untersuchungen
zur Genregulation, zur Inaktivierung
von Genen, zu den beteiligten
Signalsystemen und deren Vernetzung.
Diese Informationen werden
in Untersuchungen über
die Pathomechanismen in Tiermodellen
und im klinischen Rahmen einfließen.
Die Grundlagenforschung wird
mit den anwendungsorientierten
und klinischen Untersuchungen
zusammenwirken, um neue Angriffspunkte
für einen pharmakologischen
Eingriff zu identifizieren sowie
die Entwicklung neuer Arzneistoffe
zu ermöglichen, um Patienten
mit Herz-Kreislauf-, zerebralen
und neoplastischen Erkrankungen
behandeln zu können.
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