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Forschungsnetzwerk LEUCHRON


"Die Leukotriene -
Signalmoleküle chronischer und degenerativer Erkrankungen"

 

 

Am Forschungsnetzwerk LEUCHRON sind die Universität Frankfurt (Prof. D. Steinhilber), das Karolinska Institut Stockholm, die Universität Jena und die Universität Mailand als Repräsentanten der führenden europäischen Laboratorien auf dem Gebiet der Leukotrienforschung beteiligt.

Die Leukotriene sind Lipidsignalmoleküle, die eine wichtige Rolle bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen der Gelenke und des respiratorischen Systems, hauptsächlich Asthma bronchiale, spielen. Diese Erkrankungen stellen gesundheitliche Probleme von großer sozialpolitischer Bedeutung dar.
Das Forschungsnetzwerk LEUCHRON führt ein multidisziplinäres Projekt durch, welches zum Ziel hat, die pathophysiologischen Mechanismen der Leukotrienwirkung aufzuklären und zur Entwicklung neuer therapeutischer Angriffspunkte sowie von Hemmstoffen der Leukotriene beizutragen.
Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf molekulare Untersuchungen von Schlüsselenzymen und -rezeptoren, die Regulation der zellulären Leukotrien-Synthese, die Rolle der Leukotriene im Immunsystem und der Charakterisierung neuer Angriffspunkte für Wirkstoffe. Diese Untersuchungen werden kombiniert mit anwendungsorientierten Studien in ex vivo Modellen inflammatorischer Erkrankungen. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit der Industrie durchgeführt und hat das Potential, im Hinblick auf eine praktische medizinische Anwendung zur Behandlung chronischer und degenerativer Erkrankungen erweitert zu werden.


 

 

 

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