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Local Food Nutraceuticals


 

 

 

Im Mittelmeerraum liegt der Verzehr von Gemüse und Früchten – bezeichnet als mediterrane Diät – im Allgemeinen deutlicher höher als in den übrigen europäischen Ländern bzw. den USA. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der mediterranen Ernährung hat dazu geführt, biochemische Mechanismen, die mit bestimmten Gemüse- und Fruchtinhaltsstoffen (z.B. Flavonoide, Coumarine, Fettsäuren) in Verbindung gebracht werden, aufzuklären. Über die Bedeutung ausschließlich lokal angebauter Nahrungspflanzen für die Ernährung und damit Gesundheit einzelner Bevölkerungsgruppen im Mittelmeerraum stehen dagegen bisher praktisch keinerlei Informationen zur Verfügung.

Das von der Europäischen Kommission geförderte Konsortium „Local Food Nutraceuticals“ trägt zu einem besseren Verständnis der mediterranen Diät bei. Der Focus des Projektes liegt auf der Untersuchung lokaler Nahrungspflanzen inkl. Pilzen, sowie pflanzlicher Nahrungsprodukte. Ziel des Konsortiums ist die Entwicklung neuer Nutraceuticals für die Europäische Union und darüber hinaus. Das interdisziplinäre Projekt vereint Forschungsmethoden aus Ethnobotanik, Molekularbiologie und Pharmakologie. Hiermit soll zu einem besseren Verständnis der grundlegenden Mechanismen von Ernährung und chronischen Erkrankungen, insbesondere solcher, die altersabhängig auftreten, beigetragen werden.

Sieben europäische Universitäten (London/Großbritannien; Murcia/Spanien; Athen/Griechenland; Mailand/Italien; Krakau/Polen; Frankfurt/Deutschland (Prof. Walter E. Müller; ZAFES) sowie der Industriepartner DSM Nutritional Products sind an diesem EU-Projekt beteiligt.


 

 

 

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