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Nobelpreisträger zu Gast beim ZAFES Kick-Off Symposium in Frankfurt

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Mit über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wissenschaft und Industrie stieß das Kick-off Symposiums des Zentrums für Arzneimittelforschung, -Entwicklung und –Sicherheit (ZAFES) auf großes Interesse. Hochkarätige internationale Referenten unter Ihnen Nobelpreisträger Prof. Bengt Samulesson vom Karolinska Institut in Stockholm zeigten den aktuellen Stand der Forschung und neue Wege zu innovativen Arzneimitteln in den Bereichen Entzündung und Schmerz auf.

FRANKFURT M Schon seit Mitte der 90er Jahre fördert der Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt gezielt einzelne Forschungsschwerpunkte. Mittel für Forschung und Lehre werden auf der Basis klarer Leitungskriterien vergeben. Dass Frankfurt damit auf dem richtigen Weg ist, zeigt das aktuelle FOCUS-Ranking zum Thema "Die besten Universitäten". Beim Forschungsranking steht Frankfurt bundesweit auf Platz 3.

Der Präsident der Johann Wolfgang Goethe Universität Prof. Dr. Rudolf Steinberg machte in seiner Begrüßungsrede deutlich, dass Arzneimittelforschung ein gewichtiger Schwerpunkt der Universität Frankfurt ist. Die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen aus Hochschule und Industrie habe in Frankfurt ein lange Tradition. Mit der Gründung des Zentrums für Arzneimittelforschung, -Entwicklung und -Sicherheit (ZAFES) mit dem Schwerpunkt Arzneimittelinnovation im Jahr 2002 wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt. Ziel von ZAFES ist die schnelle Entwicklung innovativer Arzneimittel unter Nutzung der modernen biomedizinischen Forschung.

Der Geschäftsführer des ZAFES Dr. Bernd Stowasser betonte bei der Eröffnung des Symposiums, dass ZAFES das beste Wissen aus den drei Welten – Universität, Industrie und Biotechnologie – optimal zusammen führt. Die beteiligten Wissenschaftler der Fachbereiche Chemische und Pharmazeutische Wissenschaften sowie Medizin arbeiten in interdisziplinären Teams Hand in Hand mit Forschern aus der Industrie zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die Wertschöpfungskette eines Arzneimittels.

ZAFES fokussiert sich auf die Schwerpunkte Schmerz, Entzündung und Krebs. Diese Themen standen auch im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Vortragsprogramms. Als Redner waren hochrangige internationale Referenten aus Wissenschaft und Industrie nach Frankfurt gekommen.

Sie zeigten in Ihren Vorträgen, dass Lipide und ihre Abbauprodukte nicht nur essentielle Bestandteile der Zellmembran, sondern auch wichtige Signalmoleküle sind, die in der Regulation von Entzündungsprozessen eine entscheidende Rolle spielen. Die Identifizierung verschiedener Lipidbestandteile sowie Erkenntnisse zur Regulation der beteiligten Enzyme sind die Basis für das Verständnis pathophysiologischer Vorgänge. Anhand von Beispielen wie der Therapie von Asthma oder Herz-Kreislauferkrankungen beleuchteten die Referenten, wie diese Erkenntnisse genutzt werden können und neue Wege zu innovativen Arzneimitteln eröffnen.

ZAFES-Vorstand Prof. Dr. Dr. Gerd Geißlinger zeigte sich von der starken Präsenz industrieller Vertreter bei dem Kick-off Symposium beeindruckt. Es mache deutlich, dass ZAFES mit seiner Strategie, Arzneimittelprojekte mit Hilfe interdisziplinärer Projektteams schnell von der Forschung zur Anwendung zu bringen, einen wesentlichen Beitrag für die Stärkung der Pharmastandorts Deutschland leisten kann.

       
 

 

 

 

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